Крепитесь, Запад Швейцария нам поможет. Страна-посредник по "примирению"! Чем будет заниматься межправительственная комиссия в "историчесуой плоскости"? Ну конечно же - исследованием резни армян во время Первой мировой войны обстоятелств битвы при Лепанто и второй осады Вены. Швейцарцы помогут историкам разобраться в сложных, темных и спорных исторических вопросах...
Газета "Шаффхаузер Нахрихтен" (13.10.2009).
Schweiz will weiter helfen
Die Schweiz ist bereit, weiter zwischen der Türkei und Armenien zu vermitteln.
Bern Dies signalisierte Botschafter Thomas Greminger am Montag vor den Medien in Bern. Zunächst seien jedoch die Parlamente beider Länder an der Reihe. «In einer späteren Phase ist es nicht ausgeschlossen, dass die Schweiz erneut zwischen der Türkei und Armenien vermitteln könnte», sagte der Chef der Politischen Abteilung IV (Menschliche Sicherheit) beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Laut Greminger könnte die Schweiz unter anderem die vertraglich vereinbarte Historikerkommission unterstützen, welche die Massaker an Armeniern während des Ersten Weltkriegs untersuchen soll. Der Botschafter verwies dabei auf die Erfahrungen mit der Bergier-Kommission, die Ende der 1990er Jahre die Schweizer Rolle während des Zweiten Weltkrieges aufgearbeitet hatte. Aus Sicht Armeniens sind die Massaker Völkermord. Nach armenischen Angaben starben bei den Deportationen 1915/16 rund 1,5 Millionen Menschen. Die Türkei spricht von 200 000 Toten und will von einem Völkermord nichts wissen.
Geschichte «neu lesen»
Mô Bleeker, Expertin beim EDA für Vergangenheitsarbeit und Genozidprävention, betonte, dass das Mandat der Kommission deren Unabhängigkeit garantiere. Ziel sei «nicht, die Geschichte neu zu schreiben, sondern Geschichte gemeinsam zu lesen», sagte sie. Auf Vermittlung der Schweiz hin hatten die Türkei und Armenien am Samstag in Zürich zwei Protokolle unterzeichnet, die den fast hundertjährigen Konflikt beenden sollen. Vorgesehen sind auch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und die Öffnung der Grenzen. Die Parlamente beider Länder müssen aber noch zustimmen.
Vergangenheitsarbeit für Frieden
Das Mediengespräch mit Greminger und Bleeker fand im Hinblick auf die Jahreskonferenz der Politischen Abteilung IV am kommenden Donnerstag in Bern statt. Thema der Konferenz ist die Rolle der Vergangenheitsbewältigung nach Konflikten im Rahmen von Friedensprozessen. Ohne eine solche Aufarbeitung – inklusive der Bestrafung von Tätern und der Widergutmachung für die Opfer – sei die Gefahr gross, dass Konflikte immer wieder aufbrechen würden, erklärte Greminger. (sda)
Газета "Шаффхаузер Нахрихтен" (13.10.2009).
Schweiz will weiter helfen
Die Schweiz ist bereit, weiter zwischen der Türkei und Armenien zu vermitteln.
Bern Dies signalisierte Botschafter Thomas Greminger am Montag vor den Medien in Bern. Zunächst seien jedoch die Parlamente beider Länder an der Reihe. «In einer späteren Phase ist es nicht ausgeschlossen, dass die Schweiz erneut zwischen der Türkei und Armenien vermitteln könnte», sagte der Chef der Politischen Abteilung IV (Menschliche Sicherheit) beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Laut Greminger könnte die Schweiz unter anderem die vertraglich vereinbarte Historikerkommission unterstützen, welche die Massaker an Armeniern während des Ersten Weltkriegs untersuchen soll. Der Botschafter verwies dabei auf die Erfahrungen mit der Bergier-Kommission, die Ende der 1990er Jahre die Schweizer Rolle während des Zweiten Weltkrieges aufgearbeitet hatte. Aus Sicht Armeniens sind die Massaker Völkermord. Nach armenischen Angaben starben bei den Deportationen 1915/16 rund 1,5 Millionen Menschen. Die Türkei spricht von 200 000 Toten und will von einem Völkermord nichts wissen.
Geschichte «neu lesen»
Mô Bleeker, Expertin beim EDA für Vergangenheitsarbeit und Genozidprävention, betonte, dass das Mandat der Kommission deren Unabhängigkeit garantiere. Ziel sei «nicht, die Geschichte neu zu schreiben, sondern Geschichte gemeinsam zu lesen», sagte sie. Auf Vermittlung der Schweiz hin hatten die Türkei und Armenien am Samstag in Zürich zwei Protokolle unterzeichnet, die den fast hundertjährigen Konflikt beenden sollen. Vorgesehen sind auch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und die Öffnung der Grenzen. Die Parlamente beider Länder müssen aber noch zustimmen.
Vergangenheitsarbeit für Frieden
Das Mediengespräch mit Greminger und Bleeker fand im Hinblick auf die Jahreskonferenz der Politischen Abteilung IV am kommenden Donnerstag in Bern statt. Thema der Konferenz ist die Rolle der Vergangenheitsbewältigung nach Konflikten im Rahmen von Friedensprozessen. Ohne eine solche Aufarbeitung – inklusive der Bestrafung von Tätern und der Widergutmachung für die Opfer – sei die Gefahr gross, dass Konflikte immer wieder aufbrechen würden, erklärte Greminger. (sda)


Comments
hima update kanem im mot , hghum kdnem ko nyuti vra